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Die Brennerei 2017-04-21T15:27:59+00:00
Eine der besten Destillerien Europas[1]: Die Brennerei Dambachler

Die Brennerei Dambachler ist ein vielfach preisgekrönter Betrieb aus Mühlviertler Tradition und brennender Innovationskraft, gewonnen aus dem über Generationen weitergegebenen Fachwissen seines Großvaters und Florian Prückls neuartigen Ideen. Die Essenz daraus ist eine ebenso unkonventionelle wie erfolgreiche Produktpalette: Etwa der alljährlich mit Gold prämierte Karottenbrand, der erste Mühlviertler Bio-Gin, der erste Mühlviertler Bio-Whisky, heimische Klassiker wie der Mostbirnenbrand, der Vogelbeerbrand oder der Muskateller Trester, den Falstaff heuer mit 97 von insgesamt 100 Punkten bewertet.

Schon mit 14 Jahren beschloss Florian Prückl, dass er Brenner werden will – heute gehört er mit seinen 25 Jahren zur Elite der österreichischen Schnapsproduzenten.“ (Falstaff | Ausgabe 07/2016)

 

Die Geschicke der Brennerei Dambachler lenkt Florian Prückl gemeinsam mit seiner Partnerin Birgit Stutz. Ihre brandneuen Ideen befeuern den Brennofen und begründen internationale Erfolge.

Wir trinken im Sommer gerne Gin. Eines Tages sind wir auf der Terrasse im Garten gesessen und der Gin war aus. Dann ging es immer darum, wer den Gin besorgt und irgendwann haben wir uns gefragt, warum wir den Gin nicht selbst produzieren, wenn wir schon eine Brennerei haben. Es war sehr schwer, an ein Gin-Rezept zu kommen. Die Basis des Gins ist ein Weizenbrand, der mit Wacholderbeeren und zwölf verschiedenen Gewürzen, etwa Lavendel oder Koriander, mazeriert und dann destilliert wird. Florian hat vieles probiert und sein eigenes Mischverhältnis zusammengestellt. Und unser Gin gelang so gut, dass er bei der IWSC, der International Wine and Spirits Competition in London, mit Silber prämiert wurde. Dass wir mit einem Mühlviertler Gin in der Gin-Hochburg London eine so hohe Bewertung erhalten haben, ist natürlich eine ganz besondere Auszeichnung für uns“, erzählen Florian Prückl und Birgit Stutz.

Auch der mit Preisen überhäufte Karottenbrand aus dem Hause Dambachler kann auf eine äußerst unkonventionelle Entstehungsgeschichte zurückblicken.

Meine Oma hat das Krautland bestellt, wo wir für unseren Eigengebrauch anbauen, und sich beim Aussäen der Karottensamen etwas verschätzt. Wir ernteten 300 Kilo Karotten. Dementsprechend eintönig gestaltete sich der Speiseplan – Karottensuppe, Karottensalat, etc. – und das tagtäglich. Irgendwann hatte mein Vater genug und mich gebeten, die Karotten einzumaischen und zu brennen, damit sie endlich weg sind. Beim Destillieren war ich überrascht, wie intensiv der Brand nach Karotte riecht und schmeckt. Das war die Geburtsstunde von unserem Karottenbrand, der seither jedes Jahr als Edelbrand des Jahres ausgezeichnet wird und schon fast unser Aushängeschild ist“, sagt Florian Prückl.

[1] 2014 wurde die Brennerei Dambachler bei Europas führender Edelbrand-Meisterschaft Destillata erstmals in den internationalen Elitekreis der zwölf „Auserwählten Destillerien“ aufgenommen.