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Philosophie 2017-04-21T15:14:14+00:00
Brennende Leidenschaft: Die Philosophie der Brennerei Dambachler

Für uns zählt die Freude an der Arbeit ebenso wie die regionale Qualität unserer Waren. Wir sind ein kleiner Betrieb und erzeugen keine Massenprodukte, sondern gehen mit Sorgfalt und Ruhe vor – je langsamer und schonender der Destillationsprozess abläuft, umso vollendeter ist das Ergebnis. Das Quellwasser beziehen wir aus unserem hofeigenen Brunnen. Und natürlich verzichten wir auf jegliche Art von Aromatisierung, Zuckerung oder Verschnitt mit Fremdalkohol“, so Florian Prückl.

„Made in Mühlviertel“: Die Edelbrände aus dem Hause Dambachler sind auf höchstem Niveau destilliert und ein Paradebeispiel regionaler Wertschöpfung. Die handverlesenen Früchte- und Getreidesorten stammen von heimischen ProduzentInnen und den umliegenden Feldern oder Wiesen des brüderlichen Bio-Bauernhofs, der im Sinne einer Kreislaufwirtschaft betrieben wird. „Nach der Verarbeitung kommt das ausgebrannte Obst- und Gemüse, die Schlempe, als hochwertiger natürlicher Dünger wieder auf das Feld und ist ausschlaggebend für die Qualität der nächsten Ernte“, sagt Birgit Stutz.

Früchte, die den klimatischen Verhältnissen im Mühlviertel nicht gewachsen sind, wie z.B. Marillen, beziehen die Inhaber der Brennerei Dambachler etwa von einem Obstbauern aus der Wachau, den sie persönlich kennen und schätzen.

Als Purist legt Florian Prückl Wert darauf, dass natürliches Obst jedes Jahr ein wenig anders schmeckt und das Brennen immer wieder zu einer neuen Herausforderung macht.“ (Falstaff | Ausgabe 07-08/2015)

Es ist der Variantenreichtum der Natur, der jedem Brennvorgang einzigartige Spannung verleiht, sagt Florian Prückl: „Jedes Jahr schmecken die Marillen anders, einmal gibt es fast gar keine, dann ziemlich gute und hin und wieder perfekte. Aber jedes Jahr steht man wieder vor der Brennerei und wartet aufgeregt auf den ersten Tropfen aus dem Brennkessel, in der Hoffnung, dass die Natur die Früchte wieder vollaromatisch ausgeprägt hat.“

Das Hauptaugenmerk richten Florian Prückl und Birgit Stutz auf ökologische Produktion und möglichst kurze Transportwege:  „Als der Trend zur Whiskyproduktion vor einigen Jahren auch in Österreich Einzug gehalten hat, begannen viele heimische Destillerien, das Wasser aus Schottland und die Sherryfässer aus Amerika zu importieren, um einen schottischen Whisky zu kopieren. Wir wollten ein authentisches Produkt kreieren und beschlossen, das Getreide selbst anzubauen. Für unseren echten Mühlviertler Bio-Whisky verwenden wir Schlägler Roggen, die älteste im österreichischen Zuchtbuch eingetragene Roggensorte. Die Eichenfässer kaufen wir von heimischen Fassbindern.“